Bildliche Darslellungén.
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arbeiteten Abraliani und Cornelius van Merlen kleine Blätter,wahrscheinlich für ßuchhändler. Auch linden sich kleine Por-träts in 8. Idos mit v. Merlen fecit oder excudit. Alle dieseArbeiten haben jedoch keinen Kunslwcrlh. Vielleicht ist derKupferstich des van Merlen dasselbe Bild, welches CasparSchneider (f 1720) einst aus Holland gebracht batte und wel-ches in seinem von J. C. Knauth iin Jahre 1727 herausgege-benen nachgelassenem Werke : Saxonia vetus et magna in parvopag. 188 , mit der Ueberscbrift: Vera efügies Thyly Vlenfpiegelwieder copirt ist. Knauth bemerkt, dass nach der Unterschriftdes Originals jener 1301 zu Damme gestorben sein soll. Eineverkleinerte Nachbildung desselben batFlögel seiner Geschichteder Hofnarren vorgefiigt. Es stellt einen alten bärtigen Mannauf einem Stuhle sitzend, im Cosltim eines wohlhäbigen Herrenin der Milte des scchszchntcn Jahrhunderts vor, der ein kleinesBuch in der Hand hält, also verinuthlich einen Schriftsteller.Der Mantel ist mit Pelzwerk besetzt, die Obcrärmel gleichfallsmit Rauchwerk verbrämt. Die Unlerärmcl sind zwiefach geschlitzt.Auf dem Haupte, von dem langes Haar herabwallt, trägt er einemit Pelzwerk versehene Mütze; eine Spitze derselben mit einemKnopfe steht hervor. Letztere konnte die sehr zweifelhafte An-deutung eines Hofnarren beabsichtigt haben und aus dieser dieUeberlragung auf den Till Ulenspiegel entstanden sein.
Ein Bildniss des Eulcnspiogel von E. Felder, auf der Rhe-diger’schen Bibliothek zu Breslau, stellt ihn dar, wie er eineeingefädelte Nähnadel in der Hand hält. Es ist iu Kupfer gesto-chen vor dem zweiten Tlieile von Herzberg’s Buche, s. obenS. 210. Die Beziehung aul die Historie L. ist nicht zu verkennen.
J. Heinrich Ra mb erg gab 1827 zu Hannover 55 radirteBlätter in Querlolio zum Till Eulenspiegel in sehr karrikirlenUmrissen heraus.
Neulich hat sieb der rühmlich bekannte Maler Ad. Sehröd-ter zu Düsseldorf mit einer Darstellung des Ulenspiegel be-schäftigt, von welcher alle, welche seine Leistungen, nament-lich den Don Quixote, kennen, Vorzügliches erwarten werden.
Des Geringeren wollen wir nach diesem nicht weiter ge-denken, wenn es gleich Sammlungen von einigen Tausend Bildern
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