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Dr. Thomas Murners Ulenspiegel
Entstehung
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Erläuterungen.

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dortigen St. Marien Kirchhofe ein Denkstein mit einer Eule, aber ohneSpiegel; dieser soll jedoch hei einem vor zwanzig Jahren geschehenenAbbruche der Kirche und bei Planirung des Kirchhofes verschwundensein. Es wusste aber auch diese Angabe nichts von einer Aufschrift oderTradition. Da oben Hist. XCill ausdrücklich gesagt war, dass Ulen-spiegel zu Mölln beerdigt und sein Grabstein dort noch zu sehensei, so erscheint die Erwähnung Lüneburgs jedenfalls hier unerklär-lich. Es lässt sich kaum annehmen, dass ein älterer Text Ulenspie-gels Tod nach letzterem Orte verlegt haben sollte und von Murnererst nach Mölln übertragen, jener Ort in der Ueherschrift aber, wieoben Hist. LXV Paris irrig verblieben sei. Es dürfte auch zweifelhafterscheinen, welcher Ort unter Lunenburg zu verstehen ist? Freilichkommt Lüneburg unter dieser Form in Murners Text und den nach-folgenden vor. Doch erscheint es als ein wunderliches Spiel desZufalls, dass, wie unten nachzuweisen, wir den Namen Ulenspiegelmit einem Geschleckte von Lünen verknüpft finden, welches auf einenFamiliensitz, eine Burg hinweisen könnte. Eher jedoch, als etwas Ge-schichtliches, könnte ein Scherz des Rédacteurs, welchem jene vonLünen bekannt waren, hier unterliegen, so wie jener deii Braun-schweiger Abt Arnold Papenmeier und den Geistlichen Heinrich Ha-mensiede zu Goslar in diese Welt der Possen einführte.