Erläuterungen.
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891.) Da dieses jedoch eine besondere Vergünstigung unter erzbi-schöflicher Genehmigung war, so dürfen wir keinen Anstoss darannehmen, wenn ein Kirchhof des Hospitals zu Mölln nicht vorhandenwar, und Ulenspiegels Grab auf demjenigen der dortigen Pfarr-kirche gezeigt wird.
Der Tod ten bäum ist ein ausgehöhlter Baumstamm, im folgen-den Capitel auch der Stock benannt, an welchen die Leiche festge-bunden wurde. Später verblieb dieser Name auch dem aus Bretterngezimmertem Sarge. Vergl. J. u. W. Grimm deutsches Wörterbuchs. V. Baum.
Unter den Pfaffen und Beguinen haben wir hier vielleicht dieBruder und Schwestern des Hospitals zu verstehen, da andere ordi-nirle Geistliche und Nonnen doch schwerlich die Leichen selbst zutragen pflegten.
Historie XCV.
Bei Ulenspiegels Begräbniss ging es wunderlich zu, doch dürftedie Erzählung einer Schilderung nach dem Leben wiedergegeben sein.Finden wir doch ziemlich ähnliche Vorgänge bei der Beerdigung sohochgestellter Personen wie des Königs von England, Wilhelm desEroberers, dessen Leiche von allen Angehörigen verlassen, durch dieBemühungen eines einfachen Bitlersmannes endlich bestattet und nichtohne die grössten Uebelstände zuletzt in die Grabstätte hineingedrängtwerden konnte. S. meine Geschichte Grossbritanniens Th. II S. 157.
Mil dem Grabsteine zu Damme, welcher des Jacob von Macrlantoder Ulenspiegels Gebeine decken soll, findet sich keine ähnliche In-schrift oder Sage über die verkehrte Einsenkung der Leiche verknüpft.Seltsam aber ist es, dass wir dieser Sage bei dem Grabe des BenJonson in der Westminster Abtei wieder begegnen, ') des grossenenglischen Dramatikers, welcher den Owleglass in seine Werke häufigeingeführt hat.
Historie XCVI.
Lünenburg. So auch bei Kruil'ter und im anderen CölnerDrucke v. J. 1539, so wie nachweislich in den Erfurter AusgabenV. J. 1532 und 1538, wahrscheinlich auch in der dritten, derenletzte Blätter uns fehlen. Später ist diese Ortsbezeichnung wegge-blieben, und in die Uebersetzungen nie übergegangen. Zufolge einerschriftlichen Mittheilung des Herrn Senator Albers zu Lüneburg v. J.1846 befand sich nach Erinnerung aus seinen Kinderjahren auf dem
1. Quarterly Review. 1819. Vol. XXL p. 108.
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