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Erläuterungen.
Rausch, zum Küster befördert, die Stufen der Treppe abbricht, umdie zur Mitternachtmesse gehenden Mönche zu zählen. Beide mit dfemVienspiegel gemeinschaftliche Geschichten sind in jenem Drucke v. J.1620 unmittelbar hinter einander eingeschaltet und scheinen nur vondem Ulenspiegel auf Bruder Rausch übertragen. Beide Schwänke fin-den sich vereint in einem deutschen Gedichte, welches, vielleicht alter,uns durch eine papierne Handschrift des 15. —16. Jahrhunderts Bl.23 — 26 im Besitze des Herrn M. Kupp its ch in Wien durch de-ren Abdruck in Mone’s Anzeiger für Kunde der deutschen VorzeitBd. VIII S. 78 — 82 bekannt ist. Der Herausgeber hat ihr wegendes unverkennbaren Zusammenhanges mit dem Eulenspiegel diesenNamen gegeben, welcher jedoch in der Handschrift nicht vorkommt.Bei dem noch nicht aufgeklärten Zusammenhänge jener Erzählungenscheint es zweckmässig, dieselbe hier wiederzugeben. Der Schwank vondem endlosen Läuten ist hier neu, dagegen ist der von der Abwei-sung der Gäste aus dem Kloster durch den Pförtner hier so wie inden englischen Text von Friar Rush aufgenommen.
Eulenspiegel.
1. Nun hört von einem reichen pauren,dem wart dick sein leben saur,
im sturb weyh und kinde :er dacht noch einen guten mttt,
wo er’s mocht pekummen (1. finden).
2. Eines mais nam er fur sich in synn,er kam zw einem kloslcr hin ;
zw den manchen det er laufen,um zway hundert guldin deter ein pfrünt im kaufen.
3. Do schnait man im ein kutten an,sy sprachen : ,,pifs ein piderman,
recht als ein lnyenpruder,so nim den orden zw dir.“
(fehlt ein Vers.)
4. Des dauclit sich der paur gemaydt,da er die kutten an laydt,
er geleicht sich zw einem phaffenund kert sich furbafs nit daranwafs man mit jm thet schaffen.
5. Do das ein lange zeyt hell gewertund er sich doch an nyemant kert,
es det die mitnch verdriessen,sie hielten mil (I. ein) gemainen rat,wafs sie den pawren hiefsen.