Erläuterungen.
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Der wirt faigt von der grofen fchulde.
Eulenfpiegl fprach : wen ir het ein bürgen,wolt ir die blinten lai'en los?
Der wirt fprach : ja, den bürgen wolt ich würgen.
Eulenfpigl der ging durch lift
Zum pfarrherr, fprach vermelen:
mein wirtin hit vmb helff, daz wift
in difer frift,
die weil ir wirt leihhafftig iftmit dem deuffel befefen.
3.
Der pfarer fprach : in drey taigen hilff ich an fchewch.
Eulenfpigl fprach: fo wil ich bringen zu euch
fein weih vnnd faiget ir daz. Mit verlangen
Eulenfpigll zum wirt kam. Bift gedroft!
ich bah ein Burgen funden, der di her 1 ) Blinden loft,
der pfarher. Doch eh drey taig finnd vergangen,
der wirt fchickt fein weih mit im hin,
die fiechf hört felber von dem pfarher Taigen.
Der pfarher fprach : willich binneuren man zu helflen in dreyen taigen.
Der wirt die Blinden ledig lief.
Eulenfpiegl riet zuu der Statt hinaufe.
Nach dem der wirt liech zalen hief.
Der pfarher Hoch, fpert for im zw daz häufe,vermaint der wirt befefen wer.
Der klopft an vnverzogen
vnnd l'chrie : gib die zwelff gülda her !
Verlaugnet ehr. 2 )
Al drei parthey wurden mit gfermit difen fchalck hetrogenn.
Ano Saluvis 3 ) 1547den 26. taig Junii.
Historie IfVVIl.
als vff Bremer merkt. Diese nicht deutlichen Worte fehlenbei Kruffter, so wie in den im Uebrigen fast wörtlich übereinstim-menden Erfurter Ausgaben. Der Sinn jener Worte dürfte sein, dassder Belauf der Zeche, welcher nicht im Voraus und gleichmiissig be-
1. L. dich der.anno Salutis.
2. L. Vort läugnet er (nämlich der pfarrer).
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3. L.
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