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Erläuterungen.
MythenwelL linden. Siehe von derselben Dietrich in M. IlaupL’sZeitschrift für Deutsches Allerthum, lid. IX. S. 175 186.
Pauli a. a. 0. Nr. 646 hat diese Erzählung nach Murner,nennt jedoch anstatt Hannover die Stadt Nürnberg.
No. 18.
In der gefanngweif Homerfell.
Die zwei ff blinden.
1 .
Eutenfpiegl Zu Bremen rail fur daz stall dor,dem begegneten zwöllf plimlen darvor.
Zu dein 1 ) fpraeh er: wo weit ir hin, ir armen?
Sy flunden ftill, naigten liech fpraehen: Liber here,wir gent dem almnfen im Laut nach weit vnd ferr.Eulenfpiegl fpraeh : ir lut mich erparmen,
Set hin, nemht die zwollf gulden roll,
die vcrzerl in der statt peim Cunz wirt eben.
Sy daneben im Heilig durch Gott,
wie wol er ir kainen 2 J hei etwa!' geheim,
Vnnil körten fcölich in die statt.
Ein ieder maint, der ander het daz geltevnnd zuegen ein zum Cunz wirt fpatl,saigten: Ein Trümer lierr dauf auff dem fehlegab vnf zwölf!' guida in gemein,.
Sol wir bey euch verzeren.
Der wirt drueg auff bir, brot vnd wein,vnnd fchlueg ein fchweinvnnd hief die blinden frolich fein,lief ly fant Merten ehren.
2 .
Alf nun auf zehen taig l'chlemet der plinden zall,fpraeh der Cunz wirt: ir gefl, loft vnf rechnen ein mall.Da warenf eben gleich zwollf guida fchuldig.
Da sy wollen zallen , da het keiner daz gell.
Da faigtenf: der hat vnf petrogen auf dem fehl,
Kein gelt hak wir. Der wirt wair vngedultig,
fpert ly in ein feyftal zufam
gab in den wafer nicht!' vnnd hert brotrinnden.
Nach dein auf 3 ) Eulenfpiegl kam,
sprach zum Cunz wirt : waf zeiget ir die blinten.
1. !.. den. 2. L. kainem. 3. L. haus.