Krlüulcniiigoii.
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Dieser heitere Schwank von den zwölf gefoppten lilindeu unddem exorcisirl.cn Wirlhe isl schon vom Trouveur C o u r le ha rh e imFahlian von den Trois aveugles de Compiègne wiedergegeben. S.in Legrand d’Aussy Fabliaux et Contes T. III. pag. 49 llgd., imAuszüge aus Barbazan Bccucil T. III, im Originale aber im An-hänge p. 5. Hier sind schon ho ! s Erzählungen mit einander ver-schmolzen. Es isl hei diesen elw.: weniger unwahrscheinlich, aber
weniger spasshafl die Zahl der ßliulen auf drei beschränkt. HansSachs hat ihn zu einem Fastnachtspiele mit sechs Personen benutzt:der Eulefpiegel mit den Blinden 1553 am 4. Tag Seplembris. Aucher beschränkt sich darauf, deren drei vorzuführen, und könnte alsoeinen älteren als den vorliegenden Text gekannt haben, dessen Heldjedoch Ulenspiegel war. Näher an Murners Text hat sich der Meisler-sänger geschlossen, dessen Sang v. J. 1547 wir aus der oben schonerwähnten Berliner Handschrift (S. 233.) MS. German, f. 22 am Schlüsseder Erläuterungen zu dieser Historie werden folgen lassen.
Den ersten Schwank von den drei Blinden, deren jeder glaubt,dass einer der anderen von einem freigebigen Gönner Geld für denUnterhalt aller drei empfangen habe, findet sich auch schon unterden Schwänken Gonella’s in dem bereits im J. 1506 gedrucktenpoetischen Berichte des M. Raynaldo de Mantua. Le Grand d’Aussya. a. 0. S. 59 bemerkt, dass das Abenteuer der drei Blinden sichauch finde der Arcadia di Brenta p. 340, in den Serées von Bouchet,und in den Contes du Sieur d’Ouville, der zweite Schwank mit demGeistlichen aber in des angeblichen Villon Repeues franches (inPrompsault Edition des Oeuvres de M. Fr. Villon pag. 374.), beid’Ouville, in den Nouveaux contes à rire, den Facétie di Poncino,l’Arcadia di Brenta pag. 252. Delepierre a. a. 0. pag. 188 er-zählt, wie die Mystification des Pfarrers und des Wirlhes auch inneuerer Zeit nachgeahml sei, um einen Juwelier in Paris zu besteh-len. Es wird ihm unbekannt gewesen sein, dass schon der PfalfAmis einen Juwelenhändler, dessen Edelsteine er gekauft, aber nichtbezahlt hat, binden lässt und als seinen, angeblich eigenen, geistes-kranken Vater dem Arzte übergiebl, während er selbst mit seinemRaube entflicht, s. daselbst V. 2043 — 2472.
Die herberg . . . und entdeckt ihnen das Ilufz. Mur-ner giebl, wie auch die älteste Antwerpener Ausgabe, der Herbergekeinen Namen ; Krulfter nennt sie die “Ilerberg tzom gulden leuen” ;die Erfurter Ausgaben lassen die Blinden schicken zum Hansen Fritzin die llerberg. Die älteren deutschen Texte lassen XII Gulden ge-ben ; die Antwerpener XX.
“Ich woll, dasz fie weren da alle waffer z ûfa mm en kom-men’, (I. h. im Ocean. Doch lässt sich wohl in dieser Verwün-schung eine verdunkelte Erinnerung an die Wasserhölle der deutschen