Erläuterungen.
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welche jener Ausdruck ersl erhallen halten kann, nachdem die Handmittelst einer von derselben emporgebaltenen Brille das Mittel wardbesser zu sehen. Ist der Ausdruck nicht so alt als die erste Hälftedes vierzehnten Jahrhunderts, so ist noch mehr Veranlassung vor-handen , zu forschen , in welcher Sprache der Ausdruck zuerstvorkommt und oh also auch in fremder Zunge die Historie erfundensein könnte, welche später auf den Braunschweiger Bauernsohn über-tragen ist.
Man findet übrigens diese Erzählung von dem Kurfürsten vonTrier und dem Abenlheurer, welcher sich für einen Brillenmacherausgab, die sich “im freien Feld” begegnen, nebst einem fernemSchwanke desselben Abenlheurers mit jenem Kirchenfürsten in denErläuterungen zu Henri ci Bebelii SprUcbwörtern, welche S. 156der Sammlung Sprichwörter, Schöne w'eise Klugreden (Frankfurt, heiEhr. EgenollJ 1548. 8.) angehängt sind. In der voranstehenden Samm-lung S. 103 *’ ist auch das Sprichwort verzeichnet: Man muss Zeiten durchdie Finger sehen. Beide Erzählungen sind dort vermuthlich aus Pauli’sSchimpf und Ernst entlehnt, wie sie in Nr. 490 und 491 sich finden inderselben Weise erzählt, mul gleichfalls ohne den Namen des Ulenspie-gel ; jedoch etwas ausführlicher, auch unter Anführung des Umstan-des, dass der Bischof von Trier auf den Reichstag zu Frankfurt ging.Vortrefflich dnrehgeführt ist die ganze Erzählung von Hans Sachsin dem Gespräche eines Bischofes mit dem Eulenspiegel.
Historie LXIV.
Für Ilildesheim haben KrufTler und die Erfurter Ausgaben nebstden meisten übrigen, sogar Fischart, ein räthselhaftes Midefzheim.
Kleine Gärten der Bürger, um Blumen, Gemüse und Fruchtbäume zuziehen, findet man schon im dreizehnten Jahrhunderle bei den deut-schen Städten, wie ich deren zahlreiche für Hamburg naehgewiesenhabe in meinen Erläuterungen der Elbkarte des Melchior Lorichs v.J. 1568 S. 63. Ueber Gärten vor Wismar 1310 s. BurmeisterAlterlhümer S. 12. 26.
Es ist ein nicht zu übersehender Zug in unserem Volksbuche,welcher mit manchen Ungezogenheiten desselben etw'as versöhnt, dassmit Ausnahme einer oder der andern Wirihiu, die Frauen sogleich denwiderwärtigen Gesellen in ihm erkennen und ihre Abneigung aus-drücken.
Die Zubereitung der Speisen auf welsche Manier giebt denBeleg für die alte Vorliebe der Deutschen für ausländische Küche.Besonders interessant ist in dieser Beziehung das vom Stuttgarterliterarischen Vereine herausgegebene Buch von guter Speise, aus demvierzehnten Jahrhunderte, u’elrhes uns mit den von unseren Vorfahren