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Erläuterungen.
dien Krull'ler mul die Erfurter Ausgaben aus Uukunde in “Geck” ver-wamlelL haben.
Historie XXXVI.
Diese Erziildung ist in neueren Werken oft wiederholt, doch tualteren als das vorliegende mir nicht bekannt geworden. Doch möchte'es leicht sieh damit verhalten, wie unten mit Hist. LXXX.
Die Nachweisung einer frühen Benutzung dieses Schwankes ver-danke ich der Güte unseres sachkundigen Literarhistorikers und Kri-tikers Herrn Karl Goedike. Ma crop cd ins oder Lanckveld,der Dichter lateinischer Schulkomödien, aus Genierten bei Hcrzogen-husch, schrieb 1540 eine Komödie Alula, Diese, Ileino’s Frau, ausIlunscholen, sitzt bis gegen Naehmillag mit Hühnern auf dem Markte,ohne zu verkaufen. Da kommen Spermologus und llarpax, von de-nen erslerer sich für den Nellen Petronius ausgiebt, um die Hühnerzu kaufen. Weil aber llarpax seine Geldkatze vergessen bat und dieBäuerin ihm nicht traut, lassen sie ihr, die Hühner mit sich führend,den Hahn zum Piande. Aluta gebt in ein Wirlhsbaus, betrinkt sich,kann nicht bezahlen, muss den Ilahn für die Zeche lassen, wird her-ausgestossen, auf dem Heimwege von den beiden Betrügern ihrerKleider beraubt und zuletzt noch in ein Fischnetz gesteckt, heim-gekommen für eine vom Teufel Besessene gehalten, bis der zur Be-schwörung herbeigerufene Priester sieht, dass sie betrunken ist.
Je mehr uns hier aullallt, dass ein Herzogenbuscher einen SchwankL'lenspiegels in lateinischer Sprache bearbeitete, ebenso wie späterder Schulrector sein Stadtgenosse (s. oben Nr. 19), desto mehrmüssen wir daran erinnern, dass die liier fragliche Erzählung in dieAnlwerpener Ueberlragung und daher auch in die des Nemius nichtübergegangen ist. Lanckveld kannte also das deutsche Volksbuch,oder er hatte mit Murner eine gemeinschaftliche Quelle, zu derenleichteren Auffindung die obige Miltbeilung dienen möge.
Die S teph a nsgros c h en scheinen die des Bislhums Halber—Stadt zu sein, welches dem h. Stephanus geweiht war, und dessenBild auf den älteren Münzen desselben nicht selten erscheint. S. Nie-mann’s Bislhum llalbersladl.
Des Abziehens des Ivugcls oder Kogels wird in keiner andernAusgabe gedacht. Wir finden hier also die unserem Abziehen desHutes entsprechende alte Sitte bei Frauen.
Die Anrede der Bäuerin: “Kaufmann 3 ’ ist hier als: Käufer zuverstehen. Der später folgende Satz: “cs wäre nicht gut, wenn alleKäufer so kleingläubig wären, es möchten sonst die guten Stalbriidcrübel bekleidet geben”, ist ironisch zu nehmen : wollten die Kaufleutekeinen blinden Credit geben, wo sollten lustige Gesellen gleich mirdas Tuch zu ihren Kleidern finden?