Ei'läutcrungen.
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geneigt bleiben, dass die wirklichen Ulenspiegcl-Geschichten einigegeschichtliche Begründung haben.
ln derSlrassburger und sämmllichen-anderen ältesten Ausgaben wirdzu Anfänge der Historie Ulenspiegcl ganz sinnlos ein Kaufmann genannt,wenn dadurch der von ihm nie in Anspruch genommene Stand, undnicht etwa bloss ein demselben beigemessener schlauer Charakter be-zeichnet werden sollte. Zu beiden passen aber nicht die vielen Ge-schenke des Fürsten an Ulenspiegcl, Kleider, Pferde, Geld und Kost.Ich kann daher in “kuofman” nur einen Druckfehler für Hofmannsehen. Dies würde auch vollkommen zu des gutmüthigen KönigesRede passen: “Du hifl mein allerliebf4.es Ilofgefind.”
Historie Willi.
Diese widerwärtige Geschichte wird an einen königlichen Hof ge-setzt, und zwar an denjenigen des hochgeborenen Königes von Polen, Ca-simir, welchen wir in dem Drillen dieses Namens (1333— 70) suchenmüssen. Eine etwas ähnliche Erzählung hat man vom Gonella, wo die-ser jedoch noch als ausgelassenes Kind, welches einen Diener an-führt, erscheint.
Historie XXV.
Wir finden hier Ulenspiegeln auf seiner Rückkehr aus Dänemarkund Polen; von seinem Vergehen im Herzoglhume Lüneburg ist in denunzusammenhängenden Erzählungen uns nichts berichtet. Diese Erzäh-lung beruht auf den allbekannten deutschen Ilechlssatzungen überden Hausfrieden, welche die Glosse zum Sachsenspiegel (B. II Cap.68) schon also ausdrückt, dass ein jeglicher in seinen vier Pfählen ')— hier den vier Beinen des abgestorbenen Pferdes — Frieden habe.
Historie XXVI.
Diese Erzählung ist eine Variation der vorhergehenden. Wie inseinen vier Wänden, hat der Freie auch vollen Frieden auf seinemLande, in seinem Erb und Eigen, es mag aus Gebäuden oder unein-gehegten Feldern bestehen. Nach dem Schlüsse der Erzählung sollteman zu Zelle eine Tradition über Ulenspiegels Erdreich suchen, welchejedoch erloschen scheint. Doch haL sich eine solche in Beziehungauf die vorliegende Geschichte in einem anderen Theile des Landeserhalten, nämlich nahe vor der Stadl Lüneburg. J. C. Sachse
1. Ohne Zweifel ist <ler Ausdruck viel älter; schon die Goslarischen Sta-tuten (in Goschen’s Ausgabe S. 50 u. 51) sagen: "binnen den vier wenden.”
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