158
Ausgaben 1520— 1530.
Das letzte Capitel lautet auf Blatt K 3 b.:
Iloe Vlefpieghel begrauen wert.
Int laellle was ooc die begrauinge vä vlefpieghel wöd’lic wälals fi hë in dz graf metter kille wilden fetten fo brac dz eë zeeldaer fi die kifte medë l'incke wilde aen dz voete ¡ Blatt K 4 a |eynde fo dat die kifte ouer eynde viel in dat graf en vlefpiegeldie qua op zy voete metter kifte te ftaen. Doe feyde fi al dyedaer bi ware. Laet lie fo ftaen wät hi wond’lic was in zÿ leuê,w’onderlic wil bi zy na fijn doot. Aid? lieten fi vlefpiegel rechtint graf f'lae en fi dectG dat graf eü leyden daer op eene fteendaer op gehomven w'as een wie hebbende een fpiegel onder zyclauwen alfo liier na gefigurcert fteen ftaet, ende op den fteenftont gehomven inet geferifte. Defen fal nyemant vhouwen.Hier leetvlefpieghel begrauen.
Hierauf ein Holzschnitt in oblonger Einfassung, ein runderSpiegel in einem Rahmen mit acht Facetten. Auf demselbensitzt eine Eule mit den Klauen ihn ergreifend. Eine Inschriftist nicht vorhanden.
Zwischen diesem Holzschnitt und der oberen angegebenenBezeichnung des Druckers stellt noch folgendes:
Epitaphium.
Noctua et ab fpeculo vix noxior eutropelusqzDepofuit, teftans ridiculofus homo,
Ne ftat ne fedeat iaceatqz ferant tumulo eius,
Vel feclaris vel fpiritualis eum.
Dormitat in Christo cum Chrifti fidelibus hic nam,
Aut cadit aut ftat hero femus, vt ipfe fuo.
Kleine Abweichungen in den im Allgemeinen gleichlauten-den Erzählungen, ausser den in der Vorrede und im Anfängeder ersten Historie zu ersehenden sind noch, dass Cap. 3 dieSaale nicht benannt ist, der Ort Stafsfurt Staffert genannt wird,Cap. 6, 36, 37 ; und Cap. 8 bei Büddenstedt im Lande Braun-schweig die Bezeichnung der Diücese Stift Magdeburg fehlt. Cap.9 leiden die lateinischen Worte. Cap. 11. Bruno wird Graf vonQuecfer anstatt Querfurt genannt, und fehlt die Benennung des