Druckschrift 
Alexander
Entstehung
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ich etslicher, ietslicher. Formen wie schlug, beschniden, ent-schlaffen begegnen nur bei dem zweiten Schreiber, ebenso hatnur dieser zwang, bezwinget. H und C schreiben immerabrest, a abrerst. Anderes bemerken die lesarten.

a (wie die andern handschriften auch) geht darauf aus,überall die vollen formen herzustellen, gegen den gebrauchdes dichters, der starke kürzungen häufig im reim gebraucht;sichere fehler der handschriften zeigen auch für solche kür-zungen im innern der verse, z. b. 6676 für ervelten erfelletena, erwelten 'C; 19018 herre für her (exercitus); 19458 werdefür wert (insei, acc. 19543 nom.); die apokopierteu schwachenpräterita sind fast immer ergänzt, dabei begegnet auch hortefür hcert (imperat.) 26322 u. a.

Das sicherste hilfsmittel zur bestimmung einer großenreihe von sprachformen Ulrichs bieten die fast 40000 reime.Er reimt noch so genau, dass die reime wirkliche beweiskrafthaben, nur begegnen hier eine ganze reihe von doppelformenund zuweilen stehen hintereinander mehrere reime, wie ersie sonst nie verwendet, am auffallendsten 10459 bis 10466glase : mäse; geschröten : goten; kaemen : benemen. Derdichter hat sich an den besten mustern gebildet, er ist offen-bar bestrebt, hochdeutsch zu schreiben, verfällt aber zuweilender eigenen mitteldeutschen mundart, denn so muss seinespräche bezeichnet werden , hochdeutsch mit mitteldeutschenbesonderheiten. Vergl. Über die spräche Ulrichs von Eschen-bac.h, progrannn des gymnasiums in Prag-Neustadt,. 1888 (se-paratabdruck im Verlag von Gr. Neugebauer in Prag).

Verwildert erscheint die metrik Ulrichs. Das princip derausschließlichen berücksichtigung der hebungen steht für ihnfest; die Senkungen können überall, sie können ganz fehlen;aber die Senkungen können auch gehäuft sein, zwei-, auchdreisilbiger auftakt ist keine Seltenheit und bestimmte zwei-silbige Senkungen sind auch im innern des verses nicht zuleugnen. Ich habe vermieden, der metrik zu liebe die Über-lieferung zu ändern (außer wo im reim häufig verwendeteformen sich boten), denn ich meine, zu solchen versen, wiewir sie bei Ulrich finden, muste notwendiger weise das Vor-bild Wolframs führen, dessen verse in den handschriften von