EINLEITUNG.
Die Alexandreis Ulrichs von Eschenbach ist in mehrerenliandschriften überliefert. Direct auf das original geht abernur die jüngste papierhandschrift zurück, die ich mit a be-zeichne. Sie gehört der hofbibliothek des fürsten von Löwen-stein-Rosenberg in Klein-Heubach und trägt dort die nr 4unter den manuscripten. Sie stammt aus dem 15 jahrhundert,ist in folio und befasst 228 blätter, geschrieben gröstentheilsvon zwei händen, von denen die erste bis v. 21775 (blatt 178)zierlicher und auch sorgfältiger schrieb, als die zweite; v. 5405bis 5408 und 10151 bis 10156 sind von einer dritten handeingetragen. Jede seite ist zweispaltig, zu je 28 bis 30 zeilen.Jede reimzeile beginnt mit einer majuskel, die abschnitte sinddurch größere rot.be buchstaben bezeichnet, zu anfang derzehn bücher sind jedesmal größere initialen angebracht, indenen immer zwei wappen gemalt sind, eine fünfblättrige rotheblaubesamte rose im silbernen feld und daneben ein blauerschild mit breitem weißem querstreifen. Nur einmal (bl. 172 a)sind beide wappen auf einem Schilde vereint, links die rose,rechts der weiße streifen 'im blauen felde. Die rose führtendie grafen von Eberstein; 'sieh Krieg von Hochfelden, Geschichteder grafen von Eberstein, Karlsruhe 1836. Dass die handschriftfür ein glied dieses geschlechtes geschrieben wurde, zeigt auchv. 5, den der Schreiber in »die ebersteiner grefen belyj|e«geändert hat. Nach Heubach kam die handschrift mit anderenaus den büchersammluns'en der klöster Bronnbach und Neu-
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stadt am Main. Welches das Verhältnis der Ebersteiner zudiesen war, ist mir nicht völlig klar, doch habe ich mir ausKrieg von Hochfelden angemerkt, dass 1258 Otto von Eber-