Druckschrift 
Alexander
Entstehung
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XVI
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XVI

denen S mit dem relativ besten text entgegensteht. S alleinüberliefert das einleitnngsgebet (4 mal 28 verse). Aber auchder text von S ist recht schlecht, vielfach verstümmelt undaus allen 3 handschriften ergibt sich an vielen stellen nochkein sinn; ich habe zu bessern gesucht, so viel möglich, we-nigstens wird man es überall leicht im Zusammenhang lesenkönnen. Dass alle 3 -handschriften auf eine nicht mehr reinequelle zurückgehen, zeigt recht deutlich, dass SW 4 verse,H 2 verse aus dem unmittelbar voranstehenden widerholt,(1513 ff, nach 1525) wo sich das Zusammentreffen nur durcheinen fehler einer dem original näher stehenden handschrifterklärt. Dass meine conjecturen alle das richtige treffen, willich nicht behaupten, ebenso wenig bilde ich mir ein, auch alleverderbten stellen als solche erkannt zu haben; ich habe vielesschiefe aber auch absichtlich stehen lassen, die gefahr, dendichter zu corrigieren, liegt zu nahe. Die reimnoth ist indiesem anhang ganz unglaublich .groß, immer und immermüssen hier formwörter aushelfen, um nur einen reim zu ge-winnen. Es zeigt sich da ein bedeutendes nachlassen dergeistigen kräfte des dichters, denn so, meine ich, müssen wiruns die differenzen mit den früheren werken erklären. Kämendie stilistischen eigentümlichkeiten allein in betracht, so müsteman allerdings sagen, der anhang sei nicht von Ulrich, esließe sich da sogar eine reihe von Übereinstimmungen mit derkreuzfalirt gegenüber dem Alexander und dem Wilhelm vonWenden namhaft machen. Aber die reime stimmen danndoch wider am besten zu diesen, auch andere Übereinstim-mungen zeigen sich und die Überlieferung will auch respectiertsein; ebenso stimmt die einleitung, ort und zeit der abfassungfür Ulrich. Ich mistraue etwas solchen entscheidungen aus ein-zelnen inneren gründen ; wie viele dichtungen müste man dar-nach manchem modernen dichter absprechen! Über Börse II vonRiesenburg, dem der anhang gewidmet ist, siehe Mittheilungendes Vereins für geschichte der Deutschen in Böhmen XXVI, 32 ff.

Die handschriften HWS und b habe ich schon währendmeiner arbeit an Wilhelm von Wenden in Prag durch gütigeVermittlung des herrn professors Ernst Martin benutzen können.Ein jahr später (1877) wurde mir die Heidelberger handschrift