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deren berühmtester zweig die Rosenberger sind. Friedrichschrieb die Älexandreis für Ulrich II von Neuhaus, den auchder dichter von Ludwigs des frommen kreuzfahrt rühmt; vergl.Mittheilungen des Vereins für geschichte der Deutschen in Böh-men XXVI, 26 ff.
Auch in Wittenberg war ehemals eine handschrift vonUlrichs Alexander. In dem Verzeichnis von büchern »ehe-mals in der schlosskapelle zu Wittenberg befindlich«, das KarlBartsch im Serapeum XXI (1860), 299 ff. und dann widerGermania XXIV, 16 zum abdruclt brachte, steht als nr 19 »Itemalius über qui incipit vber alle dink hastu gewalt etc. Etfinitur Als mich got gelart Et est über regis Alexandri«. Essind difi die verse 7 und 28000 unseres gedichtes.
Sowie das gedieht Lambrechts ist endlich auch das Ulrichsvon Eschenbach in eine weltchronik aufgenommen worden,und zwar von Heinz Sentlinger. Herr professor J. V. Zingerlehat Germania XVII, 306 ff.; XVIII, 220 ff. einzelnes aus derhandschrift veröffentlicht, er hat mir auch gütigst seine ab-schnft der betreffenden partie der weltchronik geliehen undich habe So die Vergleichung mit dein vollständigen gedichteUlrichs bequem vornehmen können. Die handschrift befindetsich im besitze des herrn von Vintler in Bruneck; sie ist 1394beendet. Die Alexandreis steht blatt 167 r bis 200 v, imganzen sind es 9641 verse, von denen aber nur 8365 aus demgedichte Ulrichs stammen. 345 verse von Alexander und An-tiloie sind einem andern gedichte entnommen, vielleicht nocheinmal 151 verse, die abweichend von der sage berichten, wieAlexander als Antigonus zu könig Porus kommt und dort dietrinkgefässe einsteckt; allerdings können diese verse wie die780 übrigen (77 mal ein verspaar) von Sentlinger selbst her-rühren. Auf eine vollständige angabe der besonderheiten dieserhandschrift gegenüber dem gedichte Ulrichs verzichte ich; eswürde mehrere bogen in anspruch nehmen und der gewinnfür den text Ulrichs ist sehr gering.
An das vollständige gedieht hat sich erst später der an-hang angeschlossen wie ein 11 buch. Dieses stück ist unsnur in SW und H erhalten, wobei aber nun H und W Zu-sammengehen (der text von H ist hier schlechter, als W),