Druckschrift 
Alexander
Entstehung
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VIII
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VIII

abdruckte in den Denkmählern der deütschen spräche vom 8bis 14 Jahrhundert, München 1840, s. 105 bis 107. Wie ers. XVI angibt, ist der streifen 2 schuh lang, 1 1 /a zoll breit,aus der mitte eines dreispaltigen doppelblattes der quere nachherausgeschnitten, so dass von jeder spalte 10 verse erhaltenwurden; aber auf einer seite ist der streifen noch beschnitten,womit eine spalte (vorwärts und rückwärts) fast ganz wegfiel,einzelne verse sind auch erloschen. Nach Roth gehörte diehandschrift dem 13 Jahrhundert an.

w enthält die verse 21035 bis 21044; 21122 bis 21131;21183 bis 21192; 21244 bis 21253; 21305 bis 21314; 21366bis 21375; 22174 bis 22183; 22234 bis 22243. (Die 9 spalteist rechts beschnitten, die einzelnen erhaltenen worte abgerieben.Von der 10 spalte v. 22361 bis 22368 sind nur die letztenworte oder buchstaben der verse erhalten.) 22421 bis 22429;22482 bis 22491. Zwischen den fragmenten fehlen je 52 verse,die spalte der handschrift enthielt also regelmäßig 62 verse.Zwischen dem ersten und zweiten bruchstück fehlen 26 versemehr, was genau H entspricht. Zwischen dem doppelblatt lagnoch das innerste doppelblatt einer läge.

Etwas jünger, als w, ist H, die Heidelberger handschriftCod. pal. germ. 333, pergament, 14 Jahrhundert, folio, 160blätter, jede seite zu zwei spalten, regelmäßig mit 44 Zeilen.Am Schlüsse des 7 buches fehlte in der Vorlage ein blatt, esfehlen die verse 17357 bis 17483. Auf dem letzten blatte stehteine rothe Unterschrift von 8 Zeilen, von der freilich nur die1 und 8 ganz erhalten, während die 6 mittleren stark bekratztsind. Mehrere gelehrte (darunter Massmann und Franz Pfeif-fer) haben sich um diese Zeilen bemüht und auf dem beige-bundenen blatte das ergebnis der lectüre verzeichnet. Darnachlauteten die Zeilen:

Dem ditz buch ist geschribenDer ist an rechten tugenden beklibenDer werde und der gehureZu hornecke ist sin name ture 1Von urbach der edel ritter Cunrat*

1 Daneben steht noch: sin aventure?