Druckschrift 
Alexander
Entstehung
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IX
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IX

Dem zuht ere wisheit mite gat

Wa er in der. werlt ist

Da behuete in der heilige crist. Amen.

Die handschrift ist erwähnt von Adelung, Nachrichten vonaltdeutschen handschriften I, 24; II, 47 ff., an letzterem ortesind auch einzelne stellen daraus abgedruckt, wornach Docen,Miscellaneen II, 131 geurtheilt hat, dass ihm das gedieht werth-los erscheine. Die handschrift erwähnt auch Wilken, Geschichteder heideibergischen büchersammlung, s. 413; F. H. von derHagen, Grundriss, s. 221; Franz Pfeiffer, im Serapeum 1848,nr 22. Vergl. Karl Bartsch, Die altdeutschen handschriftender universitäts-bibliothek in Heidelberg, nr 162, s. 79.

Auf *B geht dann sicher noch zurück l), ein pergament-blatt in folio im besitze des germanischen museums in Nürn-berg. Es stammt aus der ersten hälfte des 14 jahrhunderts,die dreispaltige seite hält je 61 zeilen, doch ist das blatt querdurchschnitten und zwischen beiden hälften fehlen 3 zeilenvon jeder spalte. Das ganze blatt hatte demnach 366 zeilen,das sind die verse 4306 bis 4671. Die handschrift ist inBaiern oder Österreich geschrieben. Nachricht davon hat KarlBartsch gegeben im Anzeiger für künde der deutschen vorzeit5 (1858), 176. Bartsch schenkte eine abschrift an J. Zacherund dieser stellte mir dieselbe gütigst zur Verfügung. Frühergehörte difi blatt herrn dr Moriz Maximilian Maier in Nürn-berg, sieh Pertz, Archiv IX, 550.

Dieser gruppe von handschriften steht gegenüber *C, einehandschrift, die von einem Fridereich (Interpolation nach 27642)für herrn Ulrich von Neuhaus (hern Ulreiclie, interpolationnach 27628; dem edeln Vlreiche, interpolation nach 27732;Von dem neuwen hous die reine vruht lesart 27635) geschrie-ben wurde. Hier ist gleich der anfang verstümmelt. Viel-leicht einer besonders kunstvollen initiale zu liebe, die mehrplatz brauchte, als der Schreiber zuerst freigelassen hatte, sinddie ersten 7 verse weggeblieben, mit ausnahme des ersten WortesGot, zu dem nun ein vers, der den reim zu 8 bot, hinzuge-dichtet wurde. So hat er auch in der folge manchen versund manches verspaar ausgelassen (so 1478, 4299 u. a.), dasmeiste wahrscheinlich aus Unachtsamkeit, absichtlich hat er