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anscheinend zu plötzlicher Belebung sich aufraffend; „war'es nicht gut, wenn Ihr Kost und Wohnung berichtigtet,ehe Ihr geht?"
„Oh! Großvater!" schrie Fanny aufspringend, miteinem starken Erröthen auf der Wange.
„Nein, Kind," sagte Baudemont lachend, „EuerGroßvater kommt nur meinem Gedanken zuvor. Abersprecht nicht von Kost und Wohnung; Fanny ist mir eineSchwester, und unsre Börse ist gemeinschaftlich."
„Ich möchte gern eine Guinee befühlen — nur b e-fühleu," murmelte Simon in einer Art von entschul-digendem Ton, der in der That pathetisch war, und alsVaudemont einige Geldstücke auf den Tisch warf, raffteder Alte sie auf, vor sich hin kichernd und schwatzend; undmit großer Lebhaftigkeit aufstehend, tappte er eilends ausdem Zimmer, wie ein Rabe, der einen schlauen Diebstahlin seinen Versteck schleppt.
Das war für Vaudemont so belustigend, daß er ohneWeiteres in ein unbezwinglicheS Gelächter ausbrach. Fannysah ihn einige Augenblicke gedemüthigt und erstaunt an;dann schlich sie zu ihm, legte ihm die Hand sanft auf denArm und sagte:
„Lachtnicht—eS thut mir Weh. Es war nicht hübschvon Großpapa; aber — aber, es bedeutet Nichts. Es —es — Lacht nicht! Fanny wird so betrübt zu Muthe!"
„Ja, Ihr habt Recht. Kommt, setzt Euren Hut auf,wir wollen ausgehen."