Druckschrift 
5 (1841)
Entstehung
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gethan hatte nur Wenig gelesen, lacht- der Welt insGesicht und das war am Ende das hauptsächliche Ge-heimniß seines Ansehens und Einflusses bei denen, die erin seine Kreise zog. Diese Verachtung der Welt legte ihmdie Welt zu Füßen. Seine sardonische, glatte, weltmän-nische Gleichgültigkeit, sein offen gestandenes moralischesGlaubenSbekenntniß, daß er kein andres Leben als dasseinige einiger Sorgfalt und Rücksicht Werth halte, seineEntfernung von aller Heuchelei, Vorurtheil und Maöke,die kalte Glätte, mit welcher er den Fessel» des Conventio-nellen sich entwand, so oft es ihm beliebte, ohne doch dasDekorum zu verletzen, dessen Organ das Ohr ist, und dasnicht durch die That, sondern nur durch den Lärm empörtwird das Alles hatte das Mark und Wesen eines Syste«mes an sich, welches bei der Menge triumphirte; denn kleineGeister geben dem Mann eine Wichtigkeit, dem Nichts alswichtig gilt. Lord LilburneS Autorität nicht nur in Sa-chen des Geschmacks, sondern auch, was die Welt Urtheilund gesunden Sinn nennt, galt als ein Orakel. Er küm-merte sich nicht einen Strohhalm um die Armseligkeitenund Spielereien, die gewöhnlich seinen Stand reizen; erhatte eine Beförderung in der Peerschaft und den Hosen-bandorden ausgeschlagen, und dies ward oft zu seiner Ehreangeführt. Aber man erprobt die Tugend eines Menschenerst, wenn man ihm Etwas anbietet, wornach ihn ge-lüstet. Die Grafcnwürde und der Hosenbandorden warenfür Lord Lilburne so wenig versuchende Lockungen, alsBulwer's Romane XVII. g