Druckschrift 
5 (1841)
Entstehung
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die er durchgemacht, seit er ihn angenommen. Sidneykonnte ihm Nichts geben, und daher war es seine Pflicht,Sidney auszusuchen. Nun hatte er immer in seinem Her-zen geglaubt, die Beausorts seyen mit einem Geheimnißbekannt, welches zu ergründen sein Herz schmachtete. Erwollte, um Sidneys willen, seinen Haß gegen die Beau-forts unterdrücken; er wollte die Bekanntschaft mit ihnennicht zurückweisen, wenn sie sich ihm aufdrängte; ja, durchseinen Namenwechsel und die Veränderung seiner Gesichts-züge gegen jeden Verdacht don ihrer Seite gesichert, wollteer diese Bekanntschaft suchen, um seinen Bruder zu findenund Catharinens letzten Geboten zu genügen. Sein Ber-kehr mit Lllburne mußte ihn nothwendig auch leicht mitLilburneS Familie in Berührung bringen. Und in dieserVoraussicht wies er die ihm dringend zugesandten Einla-dungen nicht zurück. Auch empfand er ein düsteres undhinreißendes Interesse daran, einen Mann zu studiren,welcher für sich die wahre Inkarnation der Welt warder Welt des Truges und der List der Welt wie derPrediger sie schildert, der hohlen, sinnlichen, scharf-blickenden und in Selbstsucht verhärteten Welt derWelt, die Alles ist für dieses Leben, und an keine Zu-kunft und an keinen Gott denkt!

Lord Lilburne war in der That ein Studium für tie-fere Beobachtung; ein Studium, das den gewöhnlichenDenker irre machen, und die Analyse eines tiefem Nach-denkens anfS Aeußerste beschäftigen und üben konnte. Wil-