Druckschrift 
5 (1841)
Entstehung
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ihn geschildert, so genügte die Unterhaltung Einer Nacht,ihn für immer den Gedanken aufgeben zu machen, ihreAnsprüche an Lord Lilburne vorzubringen. Aber Philipphatte noch einen andern Grund, seine Bekanntschaft mitdiesem Manne fortzusetzen. Der Anblick von seiner MutterGrab hatte in ihm das Bild jenes verlorenen Bruderswieder hervorgerufen, über welchen zu wachen er gelobthatte. Und trotz des tiefen Gefühls schnöde mißhandelterLiebe, mit dem er noch des grausamen Briefes gedachte,der ihm die letzten Zeitungen von Sidneh gebracht, hingdoch Philipps Herz mit unauslöschlicher Zärtlichkeit anjener lieben Gestalt, welche mit all den glücklichen Erinne-rungen aus der Kinderzeit verknüpft war; und sein Ge-wissen ebenso wie seine Liebe fragten ihn, so oft er andem Kirchhof vorbeiging:Willst du keinen Versuch ma-chen, der letzten Bitte der Mutter nachzukommen, die ihrenLiebling deiner Obhut empfahl?" Vielleicht wenn Phi-lipp in Dürftigkeit, oder der Name, den er trug, durchsein Thun befleckt gewesen wäre, wäre er davor zurückge-bebt, den Bruder aufzusucheu, dem er nur schaden, abernicht dienen konnte. Aber obwohl nicht reich, besaß erdoch mehr als genug für eine so einfache und harte Lebens-weise, wie kaum je ein Glückssoldat zu führen sich frei-willig begnügte. Und er sagte sich mit einem Gefühl ge-rechten und edeln Stolzes, daß er den von Eugenien ihmaufgedrungenen Namen so fleckenlos wie das Hermelin be-wahrt habe in all den Prüfungen und Schicksalswechseln,