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5 (1841)
Entstehung
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können gut gemacht und ausgeglichen werden durch ge-wandte geistige Pflege und durch regelmäßigen Umgangmit ihren AlterSgenossinnen; aber vor diesem Umganghatte Fanny selbst in der Schule zurückgeschauert. Zu an-dern Zeiten wieder hatte fic etwas so Abwesendes und Zer-streutes, oder so Phantastisches und Unznsanimenhängendesin ihrem Wesen, daß Vaudemont, mit dem harten, welt-lichen Auge des Mannes nur traurige Verwirrung darinlas. Dennoch, wenn auch das Gewebe der Ideen verwor-ren, war doch jeder Faden für sich ein goldner.

Fannys großer Zweck das große Ziel ihres Ehr-geizes ihre einzige Hoffnung, war ein Grab für ihrenvermeintlichen Vater. Rührte dies nun von jener früheeingesogneu Religion, welche sich an das Grab knüpft, dieman vielleicht am meisten in katholischen Ländern fühlt,und welche ihr im Kloster war eingeflößt worden, oder vonder Nähe ihrer Wohnung beim Kirchhof, und der Neigungund Liebe her, womit sie den Platz betrachtete, wasimmer der Grund seyn mochte, sie hatte seit Jahren, sowie andre junge Mädchen den Wunsch nach dem Altärehegen, den Traum von dein Grabstein gehegt. AberderSchatz wuchs so langsam an; bald war der alte Gawtreyvon einer Krankheit befallen;bald trat eine Schwierig-keit in Einziehung des MiethzinseS ein bald eine Schwan-kung im Preise der Arbeite»; und bald, was am öftestender Fall war, eine Bitte und ein Anspruch an ihre Mild-thätigkeit, wodurch die frommen Ersparnisse gehemmt undgemindert wurden. Dies war eine Gesinnung, worin ihr