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Zukunft den Leitstern eines ernsten und herzlichen Glaubens.Erließ im Leben durchaus keinen Zufall gelten. WaSauch seine Kämpfe, seine Schwermuth, sein Gefühl in derWelt erlittenen Unrechts — er verzweifelte nie; dennNichts konnte jetzt seinen Glauben an die Alles lenkendeVorsehung erschüttern.
Baudemonts Gewöhnungen und Lebensweise stimm-ten wohl zusammen mit der ruhigen Haushaltung, inwelcher er jetzt ein Gast war. Wie die meisten Männervon starker Constitution, die an ein thätiges Leben, nichtan Studiren gewohnt sind, stand er früh auf; und ge-wöhnlich ritt er nach London, von wo er spät Mittags zuihrem frugalen Mahlzurückkehrtc. Und wenn er, vielleichtum die Stunde, wo Simon und Fanny sich zur Ruhe bega-ben, oft noch einmal nach London ritt, öffnete ihm seineigner Hauptschlüssel, zu welcher Zeit er zurückkehrenmochte, das Haus, ohne daß er die Familie im Schlafstörte. Manchmal, wenn die Sonne zu sinken begann, unddie Luft warm war, schlich der Alte, auf diesen kräftigenArm gestützt, hinaus durch die benachbarten Gäßchen, undkehrte immer über den einsamen Begräbnißplatz nach Hausezurück, oder wenn der blinde Hausherr an seinem Kaminsitzen blieb und sich zu einem Schlaf zurechtsetzte, eiltePhilipp mit Fanny fort, und an den Tagen, wo sie aus-ging, ihre Arbeit zu verkaufen, oder ihre kleinen Einkäufezu machen, begleitete er sie immer pünktlich. Ilnd ihreWange flammte von Stolz, wenn sic ihn ihr Körbchentragen, oder in sinnender Geduld draußen warten sah.