Druckschrift 
5 (1841)
Entstehung
Seite
86
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erfolggekrönter That ist die Gunst der Umstände unent-behrlicher, als zu erfolgreichem Studiren.

ES war zu erwarten, daß er, je mehr er an einreineres und edleres Leben sich gewöhnte, mit um so grö-ßerer und innigerer Demüthigung auf seine frühere Ge-nossenschaft mit Gawtrey zurückblickte. Er war in dieserHinsicht strenger gegen sich, als irgend ein Andrer vongewöhnlichem Gerechtigkeitssinn und Ehrlichkeit gewesenscyn würde, bei unparteiischer Erwägung der Umstände,des Mangels, des Hungers, der Verzweiflung, die ihnunter GawtreyS Dach getrieben, der Unvollkommenheitseiner frühem Erziehung, des knabenhaften Zutrauens undder Neigung, die er gegen seinen Beschützer gefühlt, undseiner Unwissenheit und Unschuld in Bezug auf alle dieschlimmeren Streiche des unglücklichen Verbrechers. Aberdennoch, wenn mit der nunmehr erlangten Einsicht derMann ruhig zurückschaute, so glühte seine Wange vorreuevoller Schaam über seine unbesonnene Lheilnahmean einem so zweideutigen und gewissenlosen Leben, dessenwahre Beschaffenheit damals nicht begriffen zu haben,dem Knabe» unter den von uns geschilderten Umständenverziehen werden konnte. Zwei Vortheile indeß ergabensich aus der Verirrung und Neue; erstens die Demüthi-gung, die er empfand, beugte einigermaßen einen Stolz,der sonst leicht anmaßend und unfreundlich geworden wäre;und sodann, wie ich oben angcdeutct, seine innige Dank-barkeit gegen den Himmel für seine Befreiung aus denSchlingen, die seine Jugend bedroht hatten, gab seiner