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Mißtrauen oder mit Verachtung anzusehen. Und gäbe esnicht Hoffnungen für die Zukunft, welche uns einzuflößendies harte, praktische Alltagsleben nicht genügt: der Nim-bns und die Glorie, welche dem großen Glauben an dieVolkssache angehören, würden gedämpft und getrübt unterder Ungerechtigkeit, den Thvrheiten und den Lastern derWelt wie fie ist, zu der lauen Sektirerei vorübergehenderParteisucht erbleichen. UeberdieS war Vaudemonts Denk-und Anstchtsweise die des Lagers, und bestärkt wordendurch die ihm im Orient geläufig gewordenen Systeme.Er betrachtete das Volk wie in der Regel der für Zucht undOrdnung eingenommene Soldat. Daher waren seine Theo-rien, oder vielmehr seine Unbekanntschaft mit dem, was inder Theorie gesund ist, für Karl X. bei seinen Uebergriffen,aber nicht für die Zaghaftigkeit, durch welche jene Ueber-griffe mit Entthronung und Schmach endeten. Im innerstenHerzen ergrimmt, von stolzem Schmerz genagt, gehorchteer den königlichen Befehlen und folgte dem verbanntenMonarchen; seine Hoffnungen in Frankreich waren gefallen,seine Laufbahn für immer vernichtet. Aber als er Eng-land betrat, gewann sein zuversichtliches, an Hülssquelienreiches Gemüth neue Nahrung. In dem Land, wo erkeinen Namen hatte, konnte er vielleicht das Gebäudeseines Glücks wieder gründen. Es war eine schwierigeAufgabe, eine unwahrscheinliche Hoffnung; aber die aufder Brücke von Paris gehörten Worte — Worte, die ihnoft während seiner Verbannung ln Mühsalen und Gefah-ren, welche wir in unsrer Erzählung nicht alle zu schildern