Druckschrift 
5 (1841)
Entstehung
Seite
80
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Mißtrauen aus der großen Schatzkammer des wirklichenLebens entlehnt, er auf der socialen Leiter höher empor-gestiegen war, genau in demVerhältntß wurde ihm Alles,was seine Kindheit verloren, Alles was die Räuber seinesErbes gewonnen hatten, die Größe und Macht des Reich-th nms, vor Allem aber das stündliche, ruhige Glück einessteckenlosen Namens deutlicher und so zu sagen handgreiflichfühlbarer. Er hatte Eugenten geliebt, wie ein Knabe zumerstenmal eine hochbegabte Frau liebt. Er betrachtete sie,die so Feinfühlende und Gebildete, so Zarte und so Be-gabte mit den Gefühlen, die man einem Wesen höhererArt schuldig ist, mit einer unauslöschlichen Erinnerungan den helfenden Engel, dessen Antlitz ihm geleuchtet, alser am dunkeln Abgrund stand. Sie war die Erste, die sei-nem Geschick eine versöhnende Wendung gegeben dieErste, die ihn auf den rechten Pfad geführt die Erste,die den Wilden in seiner Brust gezähmt hatte; er warwie der junge Löwe, der zauberisch beherrscht wird durchdas Auge von Einer! Die Skizze seiner Geschichte warbei Lord Ltlburne richtig erzählt worden. Trotz seines Stol-zes, der sich empörte gegen solche Verpflichtungen, die ergegen einen andern Menschen, gegen eine Frau haben sollte

welcher sich sträubte und kämpfte gegen eine Maske,die ihn auf einmal und allein sicherte gegen die Entdeckungdes Vergangenen und gegen die Schrecknisse der Zukunft

hatte er doch ihr, der Weisen und Edeln, sich gefügtund nachgegeben, da er in ihrllrtheil keinenZwötsel setzenkonnte; und in der That hatten die verläumderischen Lügen