er schaute zum Fenster hinaus in stummer Träumerei,welche Fanny nicht störte.
Und jetzt hatte er einen festen Sitz! Nach einer sowilden, unruhigen, wechselvollcn Laufbahn rastete der Aben-teurer in diesem bescheidnen Winkelchen! Aber Ruhe istnicht Friede — Dunkelheit nicht Zufriedenheit. Ost wenner Morgens und Abends nach der Stelle schaute, wo seinerMutter Herz, nicht Liebe und Gram mehr fühlend, mo-derte, verscheuchten die empörten und bittcrn Gefühle desmißhandelten Verstoßenen und des Sohns, der seiner Mut-ter Namen nicht zu reinigen vermochte, die milde und erge-bene Melancholie, zu welcher die Zeit in der Regel denGram um dic .Todten sänftigt, miss mit welcher die Meistenvon uns der fernen Vergangenheit und der einst fröhlichenKindheit gedenken!
Zn dieses Mannes Brust lagen, verborgen durch seineäußere Ruhe, Erinnerungen und Wünsche, die so stark sindwie Leidenschaften. 2» seinen früher» Jahren, als er sichhatte harten Kämpfen um seine Ernsten; unterziehen müs-sen, hatte er keine Muße gefnnden zu stetigem, brütendemNachdenken über die Entziehung von Rechte», über dieVerläumdung des Namens seiner Mutter, welche zuerst dieNacht in seinen Morgen gebracht hatten. Seine Erbitte-rung gegen die Beauforts war allerdings immer eine hef-tige, aber eine unregelmäßige, stoßweise kommende Lei-denschaft gewesen. Genau in dem Verhältniß als vermögeseltner und romantischer Ereignisse und Zufälle, welche dieFiktion nicht erfinden kann, und welche die Erzählung mit
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