mannskost genügten dem einfachen, hartgewöhnten Aben-teurer.
Fanny mit einem vor Freude strahlenden Gesichtergriff seine Hand und führte ihn in sein Zimmer. DaSarme Kind, mit jenem weiblichen Instinkt, der sie nieverließ, hatte sich den ganzen Tag abgemüht, das Zimmernach ihren Begriffen von Behaglichkeit einzurichten. Siehatte ihrem kleinen Schatze so viel entwendet, um davoneinige kleine Einkäufe zu machen, worüber das Orakel derVorstadt war zu Nathe gezogen worden. Und mit Blumenauf dem Tisch und einem Feuer im Kamin erschien dasZimmer ganz einladend.
Sie beobachtete ihn, als er sich umsah, und empfandden Verdruß getäuschter Erwartung, als er nicht die vonihr gehoffte Bewunderung äußerte. Unmuthig endlich überdie Gleichgültigkeit, die ihm in der That in Bezug aufäußere Bequemlichkeit zur Gewohnheit geworden war,zupfte sie ihn am Aermel und sagte:
„Warum sprecht Ihr nicht? Ist es nicht hübsch?Fanny that ihr Möglichstes!"
„Und ich sage Fanny tausend Dank! ES ist Alles,was ich wünschen konnte."
„Dort ist noch ein Zimmer, größer als dies, aberdas verruchte Weib, das uns beraubte, hat dort geschla-fen; und zudem habt Ihr gesagt, Ihr liebet den Kirchhof.Seht!" und sie öffnete das Fenster und deutete auf denKirchthurm, der dunkel gegen den Abendhimmel emporstieg.
,DaS ist besser als Alles!" sagte Vaudemont; und