77
augenblicklich erkannt; aber da die beiden jungen Männerebenso wenig ein Recht auf den aufgegebenen als auf denneu angenommenen Namen haben, wird es einfacher undbequemer seyn, sie mit den Namen zu bezeichnen, unterwelchen sie jetzt der Welt bekannt waren. Wirklich warPhilipp de Vaudemont kaum dasselbe Wesen wie PhilippMorton. Bei dem kurzen Besuch, den er dem altern Gaw-trey gemacht, als er Fanny seiner Obhut übergab, hatteer keinen Namen genannt; und den, welchen er jetzt an-nahm, (als er am nächsten Tag gegen Abend wieder inSimons Haus zurückkehrte,) hörte der Alte zum erstenmal-Wieder in seine gewöhnliche Apathie versunken, zeigte Si-mon kein Erstaunen darüber, daß ein Franzose das Eng-lische so gut verstehe — er bemerkte kaum, daß der Namefranzösisch war. Simons Alter schien ihn täglich demZustand näher zu bringen, wo das Leben bloser Mecha-nismus wird, und die zum Abschied sich rüstende Seele sichnicht mehr um ihre Hülle kümmert, welche schweigend undvernachläßigt in den einsamen Staub zusammenfinkt. Vau-demont kam mit wenig Gepäck (denn er hatte auch eineWohnung in London,) und ohne Diener; ein einziges Pferdward in den Stall eines benachbarten Wirthshauses einge-stellt, und er schien, wie Soldaten oft, mehr für die Be-quemlichkeit des Thieres als seine eigene besorgt. Es warnur Eine Dienerin in der bescheidnen Haushaltung, welchealle gröberen Geschäfte verrichtete; denn Fannys Fleißkonnte das bestreiten. Die einzige Dienerin und die Haus-Bulwer'S Romane. Xvll. tz