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eilte das Mädchen rasch weiter, schwang ihr Körbchenlustig hm und her, und summte mit leiser aber musikali-scher Stimme einige Verse, die mehr der Ammenstube, alsdem Alter anzugehören schienen, das die schöne Sängerinerreicht hatte.
Als sie an eine Ecke kam, das die Hauptstraße miteinem schmalen und nur theilweise erleuchteten Gäßchenmachte, sah ein hier ausgestellter Polizeimann sie scharfan und berührte dann seinen Hut mit einem Ausdruck vonAchtung, worin auch etwas Mitleid zu liegen schien.
„Gute Nacht Euch!" sagte das Mädchen an ihm vor-beigehend, in offenem, munterem Tone.
„Soll ich Euch nach HauS begleiten, Miß?" sagteder Mann.
„Wofür? Ich bin ja ganz wohl!" antwortete dasjunge Geschöpf mit dem Ton und der Miene unschuldigenErstaunens.
Gerade in diesem Augenblick erreichte der Mann, derihr bisher gefolgt war, die Stelle, und bog in das Gäß-chen ein.
„Ja," antwortete der Polizeimann, „eS wird aberdunkel, Miß."
„So ist es jede Nacht, wenn ich heimgehe, außer wennMondschein ist. Lebt wohl. Der Mond," fuhr sie im Wei-tergehn fort, vor sich hin redend, „ich fürchtete den Mondals ein kleines Kind; und dann nach einer Pause summtesie leise: