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daß ich Einerder verschmähten Bewerber gewesen, und daßich noch das Andenken Eugcmens de Merville Hochhalte.Der junge Mann sollte denn in mein Regiment treten.Ehe er jedoch eintrat, während er glücklich war in dervollen Blüthe und Glut der Liebe eines jungen Mannesfür eine Frau, die geschaffen war, die stärkste Neigung zuerregen, war sie — sie —" des Franzosen Stimme zitterte,und er setzte mit erkünstelter Fassung von Neuem an —„Madame de Merville, die das beste und WohlwollendsteHerz hatte, das je in einer menschlichen Brust schlug, er-fuhr eines TagS, daß eine arme Wittwe auf der Boden-kammer des Hotels, das sie bewohnte, gefährlich krankdarnieder liege — ohne Arznei und ohne Nahrung — dasie ihren einzigen Freund und Beschützer an ihrem Gatteneinige Zeit zuvor verloren. In der Aufwallung des Mit-leids Pflegte Madame de Merville selbst diese Wittwe —wurde von dem Fieber, daS an ihr zehrte, angesteckt —lagzehn Tage krank — und starb, wie sie gelebt hatte, An-dern dienend und sich selbst vergessend. — So Viel, Sir,von dem Gerücht, dessen Ihr erwähnt habt."
„Eine Warnung," bemerkte Lord Lilburne, „daß mannicht leichtsinnig seine Gesundheit ans Spiel setze ausEitelkeit, mit einem guten Herzen Staat zu machen, dieman Menschenliebe nennt. Wenn die Menschenliebe, monollei-, im eignen Hause anfängt, so ist es im Gesellschafts-zimmer, nicht in der Dachstube!"
Der Franzose sah seinen Wirth mit einiger Verach-tung an, biß sich in die Lippe und schwieg.