Druckschrift 
5 (1841)
Entstehung
Seite
41
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den schimmernden Bäumen und dem silbernen Rasen desverlassenen Parks glänzen. Ganz anders als bei dem ein-fache» Nachtisch seines achtbaren Schwagers, war derkleine Tisch neben seinem Sopha mit den köstlichsten Früch-ten, mit den edelsten französischen Weinen besetzt; und alsder starre Mann der Förmlichkeit und Methode durch dieeine Thüre in das Zimmer trat, schien ein rauschendesSeidenkleid, das durch eine andre verschwand, ein töto-ü-tete zu verrathen, welches vermuthlich für Lilburne an-genehmer war als das, von welchem allein unsere Erzäh-lung zu berichten hat.

Es wäre ein merkwürdiges Studium für Solche ge-wesen, die gerne die dunkeln und heimtückischen Züge dermenschlichen Natur beobachten, Zeuge zu seyn des Con-trastes zwischen dem Erzähler und dem Zuhörer, als Beau-sort mit vielen Umschreibungen und Umschweifen, vielerheuchelter Verachtung und wirklicher Angst das sonder-bare und unheildrohende Gespräch erzählte, das zwischenihm und seinem Besuche statt gehabt hatte.

Der Diener, welcher Mr. Beaufort hineinführte, hatteauch mehr Lichter gebracht; und die Kerzen beleuchtetenjetzt mit vollem Glanze Mr. Beauforts Angesicht und Ge-stalt. Alles an diesem Gentleman stand so ganz im Ein-klang mit den Formen und den geltenden Meinungen derWelt, daß schon in seinem Anblick beinahe etwas Morali-sches lag! Seit seinem Glück war er weniger blaß undmager; die Ecken in seiner Gestalt waren auSgefüllt. Aufseiner Stirne war keine Spur von jugendlicherer Leidenschaft.