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und flamändischen Kunst, von Generation zu Generationlangsam angehäuft, bis die Sammlung der Beaufortsdas Thema der Kenner und das Studium der jungen Ta-lente geworden war.
DaS stille Zimmer, die stummen Gemälde, sogar derschwerfällige Wandtisch, schienen eine Stimme zu bekom-men, und hörbar zu ihm zu sprechen. Er steckte die Handin die Falten seiner Weste und griff konvulsivisch in seineignes Fleisch; dann, im Zimmer auf-und abschreitend,suchte er seine Gedanken wieder zu sammeln.
„Ich darf Mrs. Beaufort nicht zu Rathe ziehen,"murmelteer; „nein — nein — sie ist eineThörin! lleber-dieS ist sie nicht um den Weg. Keine Zeit ist zu verlieren— ich will zu Lilburne gehen."
Kaum war ihm dieser Gedanke durch den Kopf ge-schossen, als er auch eilte, ihn in Ausführung zu bringen.Er klingelte um seinen Hut und Handschuhe, und eilte zuFuß zu Lord Lilburne in Park Lane — die Entfernung warklein, und die Ungeduld macht lange Schritte.
Er wußte, daß Lilburne in der Stadt war, denndieser Mann liebte London um seiner selbst willen; undselbst im September würde er mit dem alten Herzog vonQueensbury gesagt haben, als Jemand bemerkte, daßLondon sehr leer sey: „Ja, aber eS ist doch voller als dasLand!"
Mr. Beaufort fand Lord Lilburne auSgestrcckt aufeinem Sopha neben dem offnen Fenster seines Gesellschafts-zimmers, und in der Ferne sah man die ersten Sterne über