Druckschrift 
5 (1841)
Entstehung
Seite
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belasteten Bruder wieder aufzusucheu, ich Euch einetraurige und schreckliche Pflicht für mich! Die Zeitun-gen vorlegte, welche die einzelnen Umstände von dem Todund den frühern Abenteuern jenes elenden Spießgesellen,deS berüchtigten Gawtreh, enthielte»; daß ich Euch sagte,Mr. Beaufort habe vor langer Zeit schon mir in einemBriefe gemeldet, daß sein Sohn und Lord Lilbnrne Euer»Bruder mit dem Bösewicht, gerade ehe diesen sein Schick-sal ereilte, gesehen ja, daß er aller Wahrscheinlichkeitnach eben der in den Berichten beschriebene Jüngling gewe-sen, welchen man in dem Zimmer gefunden und welcherder Verfolgung sich entzogen »nd ich fragte Euch, obIhr jetzt diese Maske ablegen, ob Ihr dem Schutz entsa-gen wolltet, unter dem Ihr für immer sicher sehn würdetvor dem Hohn der Welt, vor der Schande, die früheroder später Euer Bruder auf Euern Namen bringen muß!"

Es ist wahr! Es ist wahr!" sagte der angeblicheNeffe im Ton großer Seelenangst und mit zitternden, blut-losen Lippen.Entsetzlich, in seine Vergangenheit, wie inseine Zukunft zu sehen! Aber aber wir haben nichtweiter von ihm gehört Niemand hat je sein Schicksalexfahren! Vielleicht vielleicht (und er schien freierzu athmen) lebt mein Bruder nicht mehr!"

Arme Katharine, armer Philipp war es dahingekommen? Fühlte der eine Bruder einen Trost, eineFreude bei der Vermuthung von dem Tode vielleichtdem gewaltsamen, schmachvollen Tode seines Mitwai-sen ? Mr. Spencer schüttelte zweifelnd den Kopf, antwortete