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sichtbarer Anstrengung sprach, „Eure Warnungen sindvergeblich gewesen! Ich liebe dies Mädchen —diese Toch-ter der hochmüthigen Beauforts! Ich liebe sie — liebe siemehr als mein Leben!"
„Mein armer Junge," sagte der Oheim zärtlich undmit unbefangener Zärtlichkeit den Arm über des JünglingsSchulter legend, „glaube nicht, ich sey im Stand Dichzu schelten — ich weiß was es heißt, unerhört lieben!"
„Unerhört! —warum denn unerhört?" riefderjungeSpencer mit einer Heftigkeit, die ebenso viel Oual alsTrotz in sich hatte. „Sie kann mich ja lieben — sie wirdmich lieben!" und beinahe zum erstenmal in seinem Lebensprach das stolze Bewußtseyn seiner seltnen persönlichenVorzüge aus seinem stammenden Auge, seiner aufgerich-tetcn Gestalt. „Sagt man nicht, die Natur sep gütig ge-gen mich gewesen? — Welchen Nebenbuhler Hab' ichhier? Ist sie nicht jnng? Und, (— hier sank seine Stim-me, bis sie beinahe wie Musik säuselte,) ist nicht die Liebeansteckend?"
„Ich zweifle nicht daran, daß sie Dich lieben mag —Wer sollte es nicht? Aber — aber — die Elter» — wer-den die je einwilligen?"
„Ja!" versetzte der Liebende, der jetzt mit jener, derLeidenschaft eigenen Inkonsequenz, hartnäckig die Befürch-tungen bei einem Andern bestritt, denen er so eben erstselbst in sich Raum gegeben, — „Ja! — bin ich nicht amEnde doch von ihrem Blut?— Stamme ich nicht vomaltern Zweig ab? Wuchs ich nicht in gleichem Ueberflnß