Druckschrift 
5 (1841)
Entstehung
Seite
23
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LZ

sichtbarer Anstrengung sprach,Eure Warnungen sindvergeblich gewesen! Ich liebe dies Mädchendiese Toch-ter der hochmüthigen Beauforts! Ich liebe sie liebe siemehr als mein Leben!"

Mein armer Junge," sagte der Oheim zärtlich undmit unbefangener Zärtlichkeit den Arm über des JünglingsSchulter legend,glaube nicht, ich sey im Stand Dichzu schelten ich weiß was es heißt, unerhört lieben!"

Unerhört!warum denn unerhört?" riefderjungeSpencer mit einer Heftigkeit, die ebenso viel Oual alsTrotz in sich hatte.Sie kann mich ja lieben sie wirdmich lieben!" und beinahe zum erstenmal in seinem Lebensprach das stolze Bewußtseyn seiner seltnen persönlichenVorzüge aus seinem stammenden Auge, seiner aufgerich-tetcn Gestalt.Sagt man nicht, die Natur sep gütig ge-gen mich gewesen? Welchen Nebenbuhler Hab' ichhier? Ist sie nicht jnng? Und, ( hier sank seine Stim-me, bis sie beinahe wie Musik säuselte,) ist nicht die Liebeansteckend?"

Ich zweifle nicht daran, daß sie Dich lieben magWer sollte es nicht? Aber aber die Elter» wer-den die je einwilligen?"

Ja!" versetzte der Liebende, der jetzt mit jener, derLeidenschaft eigenen Inkonsequenz, hartnäckig die Befürch-tungen bei einem Andern bestritt, denen er so eben erstselbst in sich Raum gegeben,Ja! bin ich nicht amEnde doch von ihrem Blut? Stamme ich nicht vomaltern Zweig ab? Wuchs ich nicht in gleichem Ueberflnß