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eine unglückliche Liebe gehabt; in einer kleinen Entfernungvon ihr saßen die andern zwei an ihrer Arbeit, und be-sprachen sich, in flüsterndem Tone, um ihren studirendenBruder nicht zu stören, ohne Zweifel von ihrem Neffen, derihr Alles und Alles war, ES war die friedlichste Stundedes Abends, und das Ruhige aller dieser Gestalten, ihreeinfachen und harmlosen Beschäftigungen — wenn man esBeschäftigungen nennen konnte— das unbewegte, im vol-len Neichthum des Hochsommers prangende Laub; imHintergrund das altmodische Hans anspruchslos aber nichtärmlich, dessen offene Thüren und Fenster einen Blick aufdie behagliche Ruhe im Innern zu werfen gestatteten; imVorgrund der See, von keiner Welle gekräuselt, und denGlanz der Abendwolken flüchtig spiegelnd — Alles zusam-men bildete ein Gemälde jener vollendeten ruhigen, fried-lichen Stille, welche uns manchmal erquickt und tröstet,manchmal uns betrübt, je nachdem wir in der Stimmungfind, nach Zufriedenheit zu trachten und zu streben!
Der junge Mann schlich zu seinem Pflegevater hinund berührte seine Schulter.
„Sir! kann ich mit Euch sprechen? Still! sie soll-tenunsjetzt nicht sehen! Nur mit Euch möchte ich sprechen!"
Der ältere Spencer stand auf; und das Buch nochin der Hand, trat er mit seinem Neffen unter den Schattendes Baumes, und in einen Gang rechts, der eine kurzeStrecke weit am Rand des See'S hin führte, und die ver-schlungenen Zweige eines dichten Gehölzes im Rücken hatte.
„Sir!" sagte der junge Mann, der zuerst und mit