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5 (1841)
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schätze» wußte, und den selbst der inehr ans Ersparenbedachte Vater insgeheim bewunderte, während Mr. Ro-bert Beaufort, in seinen Redensarten immer auf das Solidehaltend, gegen Andre sich anstelite, darüber mißvergnügtzu seyn. Dieser Sohn, sage ich, war ihnen Alles; umihre Tochter kümmerten sie sich vcrgleichungsweise wenig.Wie konnte eine Tochter den stolzen Namen der Beaufortsaufrecht erhalten? Wie vortheilhast sie auch heirathenmochte, es war dann doch immer ein andres Hauö, nichtdas ihrige, dem ihre Anmnth und Schönheit zur Zierdegereichte. Ueberdieß, je besser die Heirath die sie treffenkonnte, desto größer mußte natürlich die Mitgift seyndie Mitgift, die dann aus der Familie kam! Und Arthur,der arme Junge, hatte so kostspielige Neigungen, daß erin der That jeden halben Schilling wohl brauchen konnte!Das war das Raisonnement des Vaters. Die Mutterdachte der Sache weniger nach. Mrs. Beaufort, verblichenund mager, mit Blonden und Cashmirshawls prangend,war eifersüchtig auf die Reize ihrer Tochter; und da sieselbst, wie bei einfältigen Frauen häufig, mit vorrückendenJahren sentimental und weinerlich wurde, hatte sie sichüberzeugt, daß Camilla ein Mädchen ohne Gefühl sey.

Miß Beaufort besaß wirklich eine ganz eigenthümlichruhige und friedliche GemüthSart; es war die Gemüths-art, die vielleicht die Männer in dem Verhältniß bezau-bert, als sie selbst kräftig und leidenschaftlich sind. Siewar streng auferzogen worden man hatte ihre Gefühlesehr frühe gedämpft und erkältet, daher bewegten sie sich