Druckschrift 
3 (1834)
Entstehung
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und bei den Gerichtshöfen wegen seiner kaltenHärte und kaustischen Bitterkeit berufen sv daßselbst ans diesen Kampfplätzen es ihm kaum Je-mand gleich that. Es war als ob er den herbe-ren Empfindungen, welche er im Privatleben nieder-hiclt, im öffentlichen die Zügel schießen zu lassensich freute. Aber auch hier überließ er sich kei-nem augenblicklichen Muthwillen, keiner aufwal-lcndcn Leidenschaft; Alles erschien bei ihm alssystematischer Hohn oder zur Gewohnheit geword-ne Herbigkeit. Er verltzte keine hergebrachte,gesellige Form. Er verwundete, ohne des Sta-chels in seinen Worten sich bewußt zu scheinen;und sein Gegner krümmte sich eben so sehr unterder zermalmenden Verachtung, die in seiner Selbst-beherrschung lag, als unter der Geißel seiner Sa-tire. Kalt, schlagfertig, bewehrt und verthcidigtaus allen Punkten, gesund in seinem llrtheil, sicherin seiner Beobachtung, ebenso vollendeter Meisterin Sofismen, wenn er selbst deren benöthigt war,als geübt, bei Andern sie aufzudccken; jkeincnKunstgriff, auch den mühseligste» nicht, verachtend;keine noch so lästige Arbeit scheuend pünktlichim Kleinen, aber deßhalb nicht minder rasch inAuffassung des richtigen Gesichtspunkts im Große» in diesen Ruf hatte; sich seinem öffentlichenund gerichtlichen Charakter nach William Brandongefetzt, und mit diesem Namen verband er einegänzliche Unbescholtenheit hinsichtlich seiner Mora-