Druckschrift 
3 (1834)
Entstehung
Seite
12
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neu, und bildete zu beiden Sekten eine Krüm-mung, wodurch sie sich dem Auge entzog; der Bo-den erstarrte unter einem frühen Anflug von Frost

sie nicht so allgemein verbreitet, durch so hoheGewährsmänner vertheidigt und von so unab-sehlichem Nachtheil für alles Mannhafte undEdle in der Literatur, drangen sich unserm Ge-dächtniß auf. Aber wir glauben schon genug ci-tirt zu haben, um den Satz zu entkräften, de»der berühmte Biograf selbst in mehr als zwan,zig Stellen entkräftet hat, die, wenn er selvst siezu vergessen beliebte, die Nachwelt, dem Him-mel sey Dank, nicht vergessen wird. Da wireinmal bei dieser Lebensbeschreibung sind, diein manchen Beziehungen so trefflich ist, so kön-nen wir die Bemerkung nicht unterdrücken, daßwir die ganze Richtung der Filosofie darin, fürgänzlich eines so hochgebildeten Geistes, wie derVerfasser ist, unwürdig halten; diese Filosofiebesteht in einer unverzeihlichen Verzerrung all-gemeiner Wahrheiten, den Eigcnthümlichkriteneines Individuums znlieb, eines führwahr ed-len, aber durch sein krankhaftes und ercentri-sches Wesen zum Sprücbwort qewordnen Man-nes. Ein schlagender Beweiß hievon begegnet«ns in der geschraubte» Bebauvtung: daß Dich-ter im Familienleben unglükliche Charaktereseye». Wie! weil man Lord Byron nachgesagt,er sey ein schlimmer Gatte gewesen war (umnicht weit nach Beispielen zu gehen,) war Wal-ter Scott ein schlimmer Gatte? oder Campbell?oder Herr M»orc selbst? Wie im Namen derGerechtigkeit, wollte man geltend machen, Mil-