Druckschrift 
3 (1834)
Entstehung
Seite
11
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Dle drei Männer hatten sich je;t gan; stillund ohne Regung längs dem Gehege in Schlacht-ordnung gestellt. Die breite Straße lag vor ih-

besondcrs in den zwei zuerst angeführten. ist et-was glänzend Strahlendes und Wonnevolles.Die Freude ist oft eine reiche Quelle des Erha-benen; das Uebcrraschende ihrer Ausbrücheschon würde sie dazu machen. Was kann erha-bener sehn, als die triumsirenden Psalmen Da-vids. trunken von einerbeinah verzückten Begei-sterung ? Selbst in den düstersten Stellen derDichter, wo wir die Erhabenheit anerkenne«,finden wir nicht oft die Melancholie. Wir wer-den vom Schrecken erschüttert, vom Entsetzengebleichr, aber selten schmelzen wir in sanfterWebmuth hin. Gewiß, die Melancholie gehörteher einer andern Art von Emvsindnngen an.als denjenigen, welche durch eine erhabne Stellegeweckt werden oder welche eine solche eingebcn.Einerseits wollen wir einen Critiker hcrausforsdern. in den erhabensten Geistesflügen Homers,Miltons und Shakspeare's jene gallichte Kränk-lichkeit aufzufinden. welche Herr Moore zur Ver-herrlichung jenes Sicchthums anwenden könnte.Anderseits: wo ist der Beweiß, daß die Melan-cholie die Scclenflimmung dieser göttlichenMänner gewesen? Von Homer wissen wirnichts; von Sbakspeare und Milton haben wirItrsacye zu glauben, ihr Gemüth habe in derRegel einer freudigen Gesundheit genossen. Derlehterc rühmte sich dessen. Tausend Fälle, alleeiner Behauptung widersprechend, gegen welchezu streite» es sich nicht der Mühe lohnte, wäre