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cm wahres Bild des Gottes seines Vaterlandes, —voll Jugend und Liebe — fuhr Glaukus in raschemTrab zur Gebieterin seiner Seele.
Genießet die Gegenwart so lang ihr könnt —— Wer kann die Zukunst lesen?
Als der Abend dunkelte, ließ sich Julia in ihrerSänfte, die groß genug war, um auch ihrer blindenGefährtin Raum zu geben, nach den von Arbacesbezeichncten Bädern vor der Stadt tragen. Leicht-sinnig wie sie von Natur war, gereichte ihr dasUnternehmen nicht sowohl zur Angst als zu einerangenehmen Aufregung, und vor Allem glühte sicbet dem Gedanken ihres bevorstehenden Triumphesüber die verhaßte Ncapolitanerin.
Eine kleine heitere Gruppe stand vor dem Thorder Villa, als die Sänfte zu dem besondcrn Ein-gang der Fraucnbädcr vorbcigetragen wurde.
„So viel ich in der Dämmerung unterscheidenkann, bemerkte Einer aus der Gesellschaft, „sinddicß die Sklaven Diomedö."
„Ja wohl, Klodius," erwiedcrtc Sallust; „wahr-scheinlich ist es die Sänfte seiner Tochter Julia. Sieist reich, mein Freund; warum machst Du ihr keinenAntrag?"
„Je nun ich hoffte einmal, Glaukus würde siehcirathen. Sie verbirgt ihre Neigung nicht und daer hoch und unglücklich spielt-"
„So würden die Sestcrzicn auf Dich übergegan-