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gen seyn, weiser Klodius. Eine Frau ist etwas garGutes, wenn sie einem Andern angchört!"
„Aber da Glankns, wie ich höre, daran ist, sichmit der Neapolitanerin zu vermählen, so muß ichmein eigenes Gluck bei der Verstoßenen versuchen.Wenigstens wird Hymens Lampe vergoldet sepn undder Leuchter für den Geruch der Flamme entschä-digen. Nur dagegen thu ich Einsprache, mein Sallust,daß Diomcd Dich zum Depositar des Vermögensseiner Tochter mache." *)
„Ha! Hai ha! gehen wir hinein, Zechbruder;Wein und Kränze warten unserer."
Die Sklaven nach demjenigen Thcil des Hausesentlassend, der zur Aufnahme derselben bestimmt war,trat Julia mit Nydia in die Bäder, lehnte jedoch dieDicnstcrbietungcn der Anfwärterinnen ab, und begabsich durch eine Scitenthür in den hinten gelegenenGarten.
„Gewiß eine Bestellung," bemerkte eine derSklavinnen.
„Was- geht das Dich an?" sagte die Aufseherinstrenge. Sie zahlt für ein Bad und verschwendet
Nach einem alten römischen Gesetz konnte man keinFrauenzimmer zur Erbin «insetzen. Dieses Gesetzwurde dadurch umgangen, daß der Vater sein Ver-mögen einem Freund anvsrtraute, um es seinerTochter auszubezahlen; allein wenn der also Be-traute Lust hatte, so konnte er das Geld natürlichbehalten. Das Gesetz war übrigens noch vor derZeit unsrer Geschichte außer Gebrauch gekommen.
Vulwcr's Romane. XXXtV. 4