ich nur was das Leben selbst bietet — Flüche. Be-lästige mich nicht weiter."
Damit sank die grimme Bewohnerin der Höhlein ein so hartnäckiges und verstocktes Schweigen, daßGlaukuS Versuche sic in ein weiteres Gespräch zuziehen, fruchtlos blieben. Sie deutete nicht einmaldurch irgend eine Veränderung ihrer verschlossenen,starren Züge an, daß sie ihn nur höre. GlücklicherWeise jedoch fing das Gewitter, das eben so kurz,als heftig war, nachznlaffcn an; die Wuth desRegens nahm mehr und mehr ab, ja endlich theil-tcn sich die Wolken, der Mond brach durch die pur-purne Oeffnung des Himmels und strömte voll undklar auf die einsame Kluft nieder. Nie vielleichthatte er eine Gruppe beschienen, die des Pinsels ei-nes Malers würdiger gewesen wäre. Die junge.Alles überstrahlende Jone an dem herdloscn Feuersitzend; der Geliebte, der Gegenwart der Here be-reits nicht mehr gedenkend, zu ihren Füßen, denBlick zu ihr emporgerichtet und ihr süße Worte zu-flüstcrnd; die bleiche, angstvolle Sklavin in einigerEntfernung — und die gespenstcrhafte Here Allemit todtcnähnlichen Ang ansticrcnd. Aber dem An-sehen nach heiter und furchtlos — (solche Machthat die Nähe des geliebten Herzens) — waren dieschönen Gestalten, Geschöpfe einer andern Welt, indieser nächtigen, »»heiligen Höhle mit dem düsternseltsamen Zubehör. Der Fuchs sah sie aus seinemWinkel mit scharfem, heißem Aug an, und als sich