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Nicht aber dieses Zubehör und Beiwesen derGrotte war cS, was das Blut der Hincinschauendcnerstarrte, sondern das Gesicht der Bewohnerin. Vorder Flamme, den vollen Wicdcrschein des Lichtsauf den Zügen, saß ein Weib von beträchtlichemAlter. Vielleicht sieht man in keinem Land so vieleHerengestaltcn, wie in Italien; — in keinem Landverändert sich die Schönheit durch die fortschcitcndcnJahre so grauenhaft zur zurückstoßcndcn, schreckhaf-testen Verzerrung. Die Alte vor ihnen gehörte je-doch nicht zu diesen Belegen des Höhepunktes mensch-licher Häßlichkeit; im Gcgentheil, ihr Antlitz verriethUcberreste einer regelmäßigen, wenn auch stolzenund adlerartigcn Form. Aber steinerne Augen stier-ten den Ankömmlingen entgegen, — eine Sehkraft,welche den fremden Blick zu bezaubern drohte! —ja das wahre Bild einer Leiche trat in diesem furcht-baren Gesicht vor sic! Dasselbe gläserne, lichtloseAug, die blauen, cingcschrumpften Lippen, die herab-hängcnden hohlen Wangen, das erstorbene, schlaffeblaßgraue Haar, die blaugrüne, gcspcnstcrartigeHaut: Alles schien unzweifelhaft in die Farbe desGrabes getaucht!
„Es ist etwas Todtes," sagte GlaukuS.
„Nein cS bewegt sich, es ist ein Geist," stam-melte Jone und klammerte sich an die Brust desAtheners.
„Hinweg, hinweg!" ächzte die Sklavin; „es istdie Here des Vesuvs."
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