Druckschrift 
4 (1836)
Entstehung
Seite
18
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einer menschlichen Gestalt wahrzunchmen. Abermalskehrte die Finstcrniß zurück und das Licht, nicht mehrvom Feuer des Himmels überglänzt, trat von.Neuemhervor. Die Liebenden beschlossen gegen dasselbeaufzusteigeir> sie mußten ihren Weg durch große Fels»stücke, hie und da von wildem Gebüsch Überhängen,durchwinden, aber sie gelangten näher und näher zu derFlamme und standen endlich der Mündung einer ArtHöhle gegenüber, die augenscheinlich durch mächtige,quer über einander gefallene Felscnspliltcr gebildetworden war. Als sie jedoch in den Schlund hineinblickten, fuhren Beide mit abergläubischem Schau-der zurück.

Ein Feuer brannte im Hintergrund mit ei-nem kleinen Kessel darüber; auf einer hohen dün-nen Säule von Eisen stand eine rohe Lampe; andemjenigen Thcil der Wandung, an dessen Fuß dasFeuer brannte, hing eine Menge Kräuter in mehr-fachen Reihen wie zum Trocknen. Ein vor derFlamme liegender Fuchs stierte die Fremdlinge mitseinem Hellen, rotheu Aug an; sein Haar sträubteempor und ein leises Gcknnrr stahl sich zwischen denZähnen hervor. Mitten in der Höhle stand eineirdene Statue mit drei Köpfen von seltsamer, phan-tastischer Art, denn sie wmden durch die wirklichenSchädel eines Hundes, eines Pferdes und einesBären angcdcutet. Ein niederer Dreifuß war vordiesem wilden Abbild der gefürchteten Hekate auf-gestellt.