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benS! Die wechselnde Miene, die sich hebende und arbei-tende Brust, die zitternde Lippe, die sich schließenden undöffnenden und wieder schließenden Augen, als wollten siesich gegen die Verlockung zu unwürdiger Schwäche unzu-gänglich machen, — ja, sein ganzes physisches Wesen undAussehen verrieth die Krise des moralischen Kampfes.Und was war in der Thal ihm ein Edward oder ein Hein-rich, ein Lancaster oder einUork? Aber doch überwogjener Instinkt, jener Grundsatz, dasGewissen, dasimmer am stärksten ist bei denen, deren Auge gewohnt istdie Wahrheit zu erforschen. So stand er denn plötzlichruhig auf, trat bei Seite, überließ sein Werk dem Zer-störer, und sagte:
„Prinz, Du bist ein Knabe! So mag denn einesKnaben Stimme vernichten, was alle Zeiten mit Segenerfüllt haben würde. Schlag zu!"
Richard winkte — der Hammer sank nieder — dieMaschine sammtZugehür wankte und krachte — die Thü-ren flogen auf — die Räder raffelten — die Funken sto-ben. Und Adam Warner fiel zu Boden, als hätte derStreich sein eignes Herz getroffen. Wenig sich kümmerndum das bewußtlose Opfer seiner grausamen und schlaue»List, trat Richard näher, um die innern Behälter undGänge der Maschine zu besichtigen. Aber was AdamVerderben drohte, rettete ihn. Der gewaltige Streichhatte den Versteck der Dokumente eingeschlagen, hatte sieunter den eisernen Schichten begraben. Das getreue