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„Froh bin ich, daß Du ihn billigst, Meister War-ner," sagte Richard, lind wie er sprach, trat der Folter-inann wieder ein, von einem Schmide begleitet mit seinemHandwerkszeuge.
„Guter Schmio, schlage dieß hartnäckige Eisen inStücke; schließe alle seine geheimen Behälter ans; laßnicht ei» Stück auf dem andern stehen! Delencks esttun Oni'llruAO, Master Warner. Da hast Dn Lateinzur Antwort auf Deine Logik."
Man kann sich unmöglich einen Begriff machen vondem Schrecken, der Wuth, der Verzweiflung, welche desunglücklichen Weisen sich bemächtigten, als diese entsetz,lichen Worte sei» Ohr trafen, und er die braunen Armedes Schundes hoch den gewichtigen Hammer schwingensah. Er warf sich zwischen den mörderischen Streich undsein geliebtes Modell. Er umklammerte fest das schwärz-liche Eisen. „Tödte mich!" rief er mit Erhabenheit,„tödte mich! nicht meinen Gedanken!"
„Salomo war gewiß und wahrhaftig ein WeiserKönig." sagte der Herzog mit einem leisen Lachen in sichhinein. „Und jetzt, Mann, habe ich Dich! Um DeinKind zu retten — das häßliche Kind Deiner Kunst —gesteh' Alles!"
Jetzt ging sichtlich ein gewaltiger Kampf in AdamsBrust vor. Es war vielleicht— O Leser, bedenk' esDu, den Lust, Liebe, Ehrgeiz, Haß, Habgier in Deinemund unserm gewöhnlichen Daseyn versuchen! — es warvielleicht für ihn die Eine große Versuchung seines Le-