Druckschrift 
3 (1843)
Entstehung
Seite
41
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4!

Viertes Kapitel.

Lord Hastings.

William Lord Hastings war Einer der ausgezeich-netsten Männer der Zeit. Philipp de ComineS legt Zeug-nis! ab von dem hohen Rufe, den er wegen seiner Weis-heit und Tugend besaß. Geboren als der Sohn einesRitters von altem Geschlecht aber geringem Landbesitz,war er noch in der Volllrafi seines Lebens zu einem Rangund Einfluß gestiegen, daß er vielleicht einzig nur demHause Nevile nachstand. Wie Lord Montag» verbander in glücklicher Vereinigung die Talente des HofmannSund des Soldaten. Aber als Staatsmann als Denker als entwürferetcher Kopf stand Montag» mit all sei-nem Verstand dem Lord Hastings nach. Zn diesem Punkthatte der Letztere nur zwei Nebenbuhler, ncmlich George,den Jüngsten von den Brüdern Nevile. Erzbischof vonDort; und einen Knaben, dessenGeist noch nicht entwickeltwar, aber in welchem der schärfere Beobachter schon dendämmernden Aufgang eines rastlosen, furchtlosen, berech-nenden, durchdringenden Genius erkannte; der Knabe,den die Philosophen von Utrecht unterwiesen, der in Mar-wicks Schule die Kunst der Waffen erlernt hatte, warRichard, Herzog von Gloucestsr, berühmt schon jetzt we-gen seiner Geschicklichkeit auf dem Stechplatz und seinerFertigkeit in der Schulrhetorik.

Das Benehmen des Lord Hastings hatte beigetrageu