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erschütterte, ging die Thüre auf, und ein Mann mit nack.ten Armen, von Kopf zu Fuß in einen schwarzen weitenRock von Sarsche gehüllt» das Gesicht mit einer scheuß-lichen Maske bedeckt, stand unheildrohend aus derSchwelle.
Der Prinz winkte dem Peiniger oder Foltermann,sich zu nähern, was dieser geräuschlos that, bis er hoch,grimmig, ragend neben Adam stand, wie ein schweigen-des, gefräßiges Ungeheuer neben seiner Beute.
„Bereust Du Deine Hartnäckigkeit? — Einen Au-genblick, und ich überlasse die Fragen an Dich einemAndern!"
„Sir," sagte Adam, sich aufrichtend und mit einer soplötzlichen Verwandlung seiner Miene, daß ihr erhabenerAusdruck selbst den unerschrockenen Richard beinahe über-raschte und cinschüchterte — „Sir, meine Väter habenden Tod nicht gefürchtet, wenn sie für den Thron Eng-lands fochten — und warum? — weil sie ihre loyaleTapferkeit nicht den Interessen eines sterblichen Menschen,sondern der Sache der unvergänglichen Ehre widmeten!lind obschon ihr Sohn nur ein armer Gelehrter ist, undnicht die goldnen Sporen trägt, obgleich sein Leib schwachund sein Haar grau ist, liebt er doch die Ehre stark genug,um ohne Furcht dem Tod ins Angesicht zu sehen."
So wild und sühlloS der Prinz war, wenn gereizt,und wenn er auf Widerstand stieß, so stand er doch nochin seiner ersten Jugend — der Ehrgeiz hatte jetzt nochnicht die Macht, ihn zu Stein zu verhärten. Er war.von