Druckschrift 
3 (1843)
Entstehung
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Natur selbst so muthig, daß der Muth ihm unfehlbareinige Achtung und Mitgefühl abgewinnen mußte, under war ganz überrascht, die Sprache eines Ritters undeines Helden zu vernehmen von einem Mann, in dem ernur den schlauen Betrüger oder den verächtlichen Ränke-schmied gesehen hatte.

Er wechselte die Miene, als Warner so sprach, undschwieg einen Augenblick. Dann, nne ihm ein Gedankein den Sinn kam, bei welchem seine Züge sich zu einemhalben Lächeln milderten, winkte er dem Foltermann, sagteihm ein Wort ins Ohr und der schauerliche Mannnickte und entfernte sich.

Master Warner," sagte hierauf der Prinz in seinemgewohnten, milden und glatten Tonees wäre Jam-merschade, wenn ein so tapfrer Gentleman sich Gefah'renaussetzte aus Anhänglichkeit an eine Sache, welche nim-mermehr siegen kann, und'die, wenn sie siegle, unseremgemeinsamen Vaterlande Verderben bringen würde. Dennseht Ihr, diese Margaretha, die jetzt, glauben wir, inLondon ist," (hier sah er scharf prüfend in Warners Ge-sicht, welches Ueberraschung vcrrieth,)diese Margaretha,welche die blutigen Flammen des Bürgerkrieges vonNeuem anzufachen suchr, hat schon um schnödes Gold anden Feind des Königreiches, an Ludwig XI. eben daSCalais verkauft, das zu unfern Besitzungen hinzuznsügenEure Väter ohne Zweifel ihr Btut vergossen haben.Schande über die freche Hure! Wo ist ein Weib, so